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World Inline Cup (WIC) Valencia (ESP)

Janick Schalch · 20. April 2011

Die grosse Vorfreude auf das WIC Rennen in Valencia war im ganzen Team spürbar (auch deshalb, weil wir zum ersten Mal mit unserem neuen Dress antreten konnten). Ich persönlich freute mich natürlich auch riesig, wieder eine neue Stadt zu sehen und auf der Formel-1-Strecke ein Rennen zu fahren. Am Samstagmorgen machten wir uns sehr früh auf den Weg zum Flughafen Zürich: unser Flieger startete um 7.00 Uhr. Das Wetter in Valencia begrüsste uns aber nicht gerade freundlich, es regnete (doch für den Renntag am Sonntag war gutes Wetter vorhergesagt worden). Am Nachmittag besichtigten wir dann den sehr eindrücklichen Hafen von Valencia. Eine unglaublich schöne Anlage mit der Rennstrecke, die rund um den Hafen führt. Wir machten dann auch einige Testrunden, um uns noch ein wenig zu bewegen und an die Strecke zu gewöhnen.

Am Sonntagmorgen galt es Ernst. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg an die Rennstrecke. Gespannt waren wir auch, welche Gegner am Start sein würden (gleichzeitig war in Gross-Gerau (D) ein grosses Bahnrennen, das auch einige Skater anlocken würde). Unsere Vermutungen bestätigten sich dann auch, es waren nicht ganz so viele Topskater am Start wie an den Rennen zuvor. Der Start des Rennens war ziemlich verhalten und ich griff in der ersten von insgesamt 13 Runden an. Ich wurde dann nach etwas mehr als einer Runde wieder eingeholt. Kurz darauf konnte sich einer meiner Teamkollegen absetzen. Der Vorsprung wurde grösser und grösser, so dass wir entschieden, das Hauptfeld nochmals zu verkleinern und dann allenfalls mit einem oder mehreren Fahrern aus unserem Team an die Spitze zu fahren.

Nach einigen Attacken konnte sich eine 6er-Gruppe lösen mit 3 Fahrern aus unserem Team (leider ohne mich). Und aus dieser konnten sich dann meine 3 Teamkollegen nochmals absetzten und zum Führenden aufschliessen. So fuhren sie zu viert Richtung Ziel. Es war dann auch bald klar, dass wir einen 4-fach-Sieg feiern können, wenn nichts mehr schief läuft. Ich war in dieser Zeit im Hauptfeld aktiv: die wenigen Ausreissversuche meiner Gegner konnte ich gut mitfahren und hatte das Geschehen im Griff. Es war nur noch die Frage, ob ich sogar noch fünfter werden könnte. Dies gelang mir dann leider nicht, im Schlussprint musste ich mich einigen geschlagen geben und wurde dann 12. Unser Team feierte einen super Triumph: 1. Severin Widmer, 2. Nicolas Iten, 3. Roger Schneider und 4. Michael Achermann. Eine ausgezeichnete Teamleistung – ich persönlich war mit meinem Rennen auch zufrieden. Das Wochenende bleibt sicher für alle lang in Erinnerung: sehr viel gesehen, ein gutes Rennen gefahren und eine tolle Stimmung gehabt!

Link: «Flotter Vierer in Valencia» (Swiss-Skate-Team) – mit grosser Fotogalerie!


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