Janick Schalch · 28. August 2011
Zum zweiten Mal in diesem Jahr reisten wir nach Berlin, das zweite Mal ein Halbmarathon. Nachdem wir am Samstagmittag in Berlin landeten, konnten wir noch etwas in der Stadt rumschlendern und ein wenig “lädelen“. Gut ausgeschlafen bereiteten wir uns dann am Sonntagmorgen für das Rennen vor. Vor dem Hauptrennen war noch ein Showsprint, mit eingeladenen Fahrern. Unser Team wurde auch angefragt, ob einen Fahrer stellen könnten. Ich war dann der Auserwählte und durfte diesen Sprint fahren. Es gab nur einen Halbfinal und einen Final – ich schied leider schon im Halbfinal aus.
Nun zum Hauptevent. Das Starterfeld war nicht mit allen Topskatern beschmückt, einige reisten bereits nach Korea an die WM. Unser Team war ebenfalls nicht ganz komplett, Roger fehlte. Unsere Taktik war ähnlich wie immer: eine Fluchtgruppe bilden und aufs Podest fahren. Zu fahren waren 5 Runden à 4,2 km. Bereits in der ersten Runde wurde das Tempo mit Angriffen hart gemacht. Ich konnte gut mithalten, hatte gute Beine. Als dann Rennhälfte war und sich noch immer keine Fluchtgruppe bildete, griff ich an, um etwas fürs Tempo zu machen. Keiner reagierte und ich kam gleich weg. Ich fuhr dann eine knappe halbe Runde bis ich wieder eingeholt wurde. Auch die weiteren Versuche meiner Teamkollegen, weg zu kommen, waren erfolglos. Ich verlor eine Runde vor Schluss den Kontakt zu Spitzengruppe. Mit einige Sekunden Rückstand kam ich dann auch ins Ziel. Ich war mit meiner Leistung ziemlich zufrieden. Leider verpassten wir mit dem 4. Rang von Nici und dem 5. von Seve knapp das Podest, trotzdem Gratulation. Es war trotzdem wieder ein tolles Wochenende in Berlin.
Janick Schalch · 17. August 2011
Nachdem die zweite Saisonhälfte begann, war auch in der Schweiz wieder ein Rennen. Die zweite Etappe der Raiffeisen Rollserie, genauer gesagt in Niederbipp. Wir reisten mit dem beinahe kompletten Team an, alle bis auf Roger.
Die Stecke wurde gegenüber dem Vorjahr etwas abgeändert. Der kleine Aufstieg war nicht mehr drin, also nicht mehr ganz so selektiv. Leider war das Elitestarterfeld nicht so gross wie bei der ersten Etappe. Für uns war klar: wir wollten einen 4-fach Sieg. Zu fahren waren wieder 40 Minuten plus eine Runde. Nach etwas verhaltenem Start nahmen wir das Zepter in die Hand. Als erste griffen Michi und ich an, wir kamen auch mehr oder weniger problemlos weg. Kurze Zeit später konnten sich Nici und Seve auch lösen. Somit war das Rennen so ziemlich gelaufen: alle 4 Swiss-Skater weg. Wir fuhren zusammen ein ziemlich hohes Tempo und konnten schnell einen grossen Vorsprung rausfahren. Wenige Runden vor Schluss musste dann Janick ausgepummt abreissen lassen. Vorne lancierte Michi dann die Schlussphase, leider etwas zu früh. Nici und Seve hatten noch genug Reserven und konnten diesen Angriff gleich wieder zu Nichte machen. Zum Schluss setzte sich Seve im Sprint gegen Nici durchsetzen und gewann.
Nach dem Rennen stand noch der Sprint auf dem Programm, eher ein Showevent. Aber natürlich gibt auch da jeder Skater alles. Im KO-System konnten Seve und ich uns bis in den Final vorarbeiten. Da setzte ich mich durch und gewann vor Yannick Friedli und Severin.
Für unser Team wieder ein guter Auftritt. Das Team harmonierte gut und konnte einen sicheren 4-fach-Sieg feiern. Wieder ein tolles Rennen und super Stimmung. Ebenfalls Gratulation an Johnny der die Funkategorie gewann.
Janick Schalch · 10. August 2011
Anreise/Vorbereitung
Dieses Jahr reisten wir bereits 5 Tage vor dem ersten Rennen an. Mit ein Grund war, dass die Bahn sehr schwierig zu fahren ist. Sie beinhaltet viele kleine Unebenheiten, an die man sich zuerst gewöhnen muss.
Wir reisten am Montagmorgen früh ab, damit wir am späteren Nachmittag in Heerde eintreffen. Somit hätten wir noch ein wenig auf der Bahn trainieren können. Dieses Training fiel dann aber im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser: es regnete. Ähnlich sah es dann am Dienstag aus: wir konnten erst am Nachmittag das erste Mal auf der Bahn trainieren, dafür ein wenig länger.
Am Mittwoch absolvierten wir nochmals einige harte Einheiten und zugleich testeten wir Rollen, um herauszufinden, welche die schnellsten sein werden. Ich entschied mich für die neuen Matter Rollen, ich war schneller und fühlte mich zugleich wohler.
Am Donnerstag und Freitag machten wir nur noch mehr oder weniger gemütliche Einheiten. Somit waren wir sehr gut vorbereitet für die kommenden Rennen. Ich fühlte mich gut und kam mit der Bahn gut zurecht.
300m Einzelsprint und 15’000m Ausscheidung
Das erste Rennen dieser EM war der 300m Sprint. Dies ist nicht gerade meine Paradedisziplin, da ich diese auch nicht besonders trainiere. Ich fuhr es aber trotzdem, damit ich in den Rennrhythmus komme und die Kurven unter Vollbelastung fahren kann.
Das Rennen verlief etwa so wie ich es vermutet habe: nicht top und nicht schlecht, das was drin lag. Ein paar kleine Details waren nicht ganz so gut, trotzdem für meine Verhältnisse ok, ich wurde 19.

Am Abend stand das 15’000m Ausscheidungsrennen auf dem Programm. Dies gehört zu meinen Lieblingsrennen, deshalb waren die Erwartungen höher. Das Feld war um einiges kleiner als die anderen Jahre. Aber keineswegs das Niveau: dies war extrem hoch.
So wurde dann auch gestartet: es wurde gleich ein sehr hohes Tempo angeschlagen und es wurde hart um Positionen gekämpft. Ich hielt mich aus den Positionskämpfen raus, um nicht unnötig Kraft zu verpuffen. Dafür musste ich bald um die Ausscheidung kämpfen, dies ging jedoch einige Male gut. Doch dann erwischte es mich. Ich war nicht ganz zufrieden, ich reihte mich auf dem 23. Rang ein.
500m Sprint und 10’000m Punkte-/Ausscheidungsrennen
Am Morgen stand der 500m Sprint auf dem Programm. Diesen aber liess ich aus, da ich da eher schlechte Karten gehabt hätte. Ich konzentrierte mich auf das lange Rennen am Abend.
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