Janick Schalch · 18. September 2011
Nun stand auch schon die zweitletzte Etappe des German Inline Cups vor der Tür. Die Strecke führte quer durch Geisingen und war gerade mal 1.4 km lang und sehr schnell. Zu fahren waren 15 Runden, ein Halbmarathon. Wir waren mit dem kompletten Team am Start, und alle waren topfit, auch ich.
Da die WM durch ist, waren auch wieder die meisten Topskater am Start, das Feld war gut besetzt. Nach dem Start wurde dann auch schon bald aufs Gas gedrückt und es wurde nach etwa 2 Runden schon ein hohes Tempo gefahren. Ich hielt mich immer im vorderen Drittel des Feldes auf und versteckte mich geschickt. Nach etwa 10 Runden konnte sich dann eine Gruppe mit etwa 8 Fahrern lösen, mit dabei meine Teamkollegen Seve und Nico. Aus dieser Gruppe flogen dann noch einige ab und wurden vom Feld eingeholt, das auch immer kleiner wurde. Ich konnte aber noch gut mitfahren und fühlte mich gut. Ich bereitete mich langsam auf den Schlusssprint vor, doch dann war das Rennen auf einmal fertig, aber alle dachten, wir müssten noch eine. Die Rundenanzeige ging von 2 auf 0, es gab wohl ein Durcheinander. Ich platzierte mich auf dem 12. Rang, es wäre aber womöglich noch mehr drin gelegen. Naja, ich bin trotzdem zufrieden: ich konnte gut mithalten, obwohl das Tempo sehr hoch war.
Vorne verpassten Nico und Seve knapp den Sieg, sie wurden 2. und 3. Herzliche Gratulation.
Janick Schalch · 5. September 2011
Nun stand mein Heimrennen vor der Tür. Nach einem Jahr Pause gab es dieses Jahr wieder den Linthmarathon. Organisiert wird dieser von unserem Verein Juka-Linthline. Für mich natürlich ein noch grösserer Ansporn, auf den Heimstrassen ein Rennen zu fahren. Gleichzeitig gilt dieses Rennen als Marathon Schweizermeisterschaft.
Das Wetter war super und alles bereit für ein tolles Rennen. Unser Team war mit allen Fahrern am Start. Dazu kamen noch einige internationale Skater, ein kleines aber feines Starterfeld. Zu fahren waren 7 Runden. Nach dem die erste Runde eher gemütlich war, ging es dann in der zweiten Runde langsam los. Es wurden die ersten Angriffe gefahren. Auch wir wurden aktiv und so konnten sich etwa bei Rennhälfte 3 Fahrer absetzen. Mit dabei meine Teamkollegen Roger und Nico. Als sie den Dritten wenig später abhängen konnten, waren sie nur noch zu zweit an der Spitze. Nachher konnte sich noch Seve vom Hauptfeld lösen und ebenfalls nach vorne fahren.
Für mich lief bis dahin das Rennen gut, ich hatte gute Beine und konnte locker mitfahren. Danach gab es noch einige Angriffe, aber niemand konnte sich mehr absetzen. Dann konnte ich mich einen Kilometer vor dem Ziel mit einem Gegner vom Feld absetzen. Ich konnte meinen Vorsprung ins Ziel retten und wurde nur noch von einem Fahrer überholt. Somit wurde ich Gesamtfünfter und vierter Schweizer. Für mich ein gutes Ergebnis, ich bin zufrieden. Vorne gewann Nico vor Roger und Seve, Gratulation!
Danach war aber noch nicht Feierabend. Das nächste war der Showsprint. Der Sprint in Tuggen ist schon bald legendär, immer wieder eine grosse Show mit guten Rennen. Für mich war im Halbfinal Endstation, trotzdem bin ich zufrieden.
Zum Schluss stand noch eine Premiere auf dem Programm: die Nordic-Cross Schweizermeisterschaft. Unser Team ging da auch an den Start. Für mich eher als Plausch, ich ging locker an den Start. Ich stand zum ersten mal auf diesen Nordic-Skates, es ging aber trotzdem ganz gut. Ich kam mit grossem Rückstand ins Ziel, trotzdem ein tolles Erlebnis für mich.
Janick Schalch · 1. September 2011
Am Samstagnachmittag den 27. August reisten wir mit dem ganzen Team nach Danzig (PL) ab. Wir flogen via München nach Polen. Wie immer war die Stimmung super, somit die Reise kein Problem. Als wir dann ankamen, bezogen wir unsere Zimmer und vertraten uns danach noch ein wenig die Beine in der schönen Altstadt von Danzig.
Am Sonntagmorgen galt es dann schon bald ernst. Der Start war bereits um 11.00 Uhr, relativ früh. Die Strecke führte am neugebauten Fussballstadion für die EM 2012 vorbei und war 8,4 km lang. Die Strecke war vom Profil nichts besonderes, jedoch erschwerte der starke Wind das Ganze ein wenig. Das Starterfeld war nicht besonders gross. Nebst unserem Team war noch das EOS Idee-Print Team und einige Einzelfahrer am Start. Für uns war der Sieg das Ziel und wenn möglich einen zweiten oder dritten auf dem Podest zu stellen.
Somit fuhren wir dann auch schon die ersten Angriffe. Ich spürte bald, dass meine Beine nicht sehr gut waren. Nachdem sich eine Gruppe löste, fuhr ich in der zweiten Gruppe. Für mich war dann das Ziel, mit dieser fertig zu fahren. Das gelang mir dann aber nicht, ich musste 2 Runden vor Schluss abreissen lassen. Etwa 6 km vor dem Ziel wurde ich noch von einer Gruppe eingeholt, mit dieser fuhr ich dann in Richtung Finish. Da gewann ich dann noch den Schlusssprint, aber nur ein kleiner Trost für mich. Das Rennen verlief nicht so wie geplant, ich fühlte mich schlecht. Resultatmässig heisst das Rang 14. Na ja, jetzt muss ich nach vorne schauen. Denn am 3. September ist mein Heimrennen in Tuggen.
Vorne dominierten meine Teamkollegen das Rennen. Sie konnten einen 4-fach Sieg feiern: Nici, Seve, Michi und dann Roger – herzliche Gratulation.