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Hier steht, wie einfach das geht …

Köln Marathon (D)

Janick Schalch · 5. Oktober 2011

Nun stand das letzte Rennen vor der Tür. Am Samstag machten wir uns auf den Weg nach Köln. Wieder reisten wir mit dem kompletten Team an. Nach 2 grossen Staus und einigen verloren gegangenen Nerven kamen wir am späteren Nachmittag an. Wir holten noch die Startnummern und joggten noch eine kleine Runde. Nach dem Essen gingen wir dann schon zeitig ins Bett. Wir alles wollten nochmals ein gutes Resultat nach Hause fahren. Alle waren top motiviert.

Nach einem feinen Frühstück beim Bäcker und einem kurzen Morgenfooting machten wir uns schon auf den Weg an den Start. Es waren wieder viele Topskater am Start, ähnlich wie eine Woche zuvor in Berlin. Nach einem eher gemütlichen Start gingen dann die ersten Attacken erst bei etwa 5 Kilometern los. Wenig später konnte sich mein Teamkollege Michi mit einem anderen Fahrer absetzen und schon bald einen beachtlichen Vorsprung rausfahren. Im Feld kehrte dann für eine Zeit Ruhe ein, bis wieder Angriffe gefahren wurden. Es war ein ständiges Sprinten und Ausrollen. Somit wurde dann das Rennen etwas härter und das Feld wurde allmählich kleiner.

Etwas vor Halbzeit wurden das Spitzenduo wieder eingeholt. Das Tempo blieb aber immer noch hoch. Auch unser Team war sehr aktiv und wollte eine Vorentscheidung mit einer Fluchtgruppe herbeiführen. Ich aber bekam immer mehr Mühe mit dem Intervall, das gefahren wurde. Meine Kräfte verliessen mich dann und ich verlor nach etwa ¾ des Rennens den Kontakt zur Spitzengruppe. Wenig später wurde ich von einer kleineren Gruppe eingeholt. Wir fuhren dann ein konstantes Tempo und verloren dabei nicht viel auf die Spitze, kamen aber nicht mehr ganz ran. Also fuhr ich mit dieser Gruppe ins Ziel und belegte im Sprint den 3. Rang. In der Gesamtabrechnung heisst das Rang 23. Ich war mit diesem Rennen nicht ganz zufrieden.

Nun ist dies Saison vorbei – eine lange und harte Saison. Demnächst folgt noch ein Saisonrückblick.


Berlin Marathon 2011 (D)

Janick Schalch · 29. September 2011

Nun stand das grösste Rennen vor der Tür, der Berlin Marathon. Dies ist so etwas wie der Saisonhöhepunkt. Hier kommt nochmals die ganze Weltelite zusammen, um sich zu messen. Auch wir waren am Start, denn wir hatten den Titel zu verteidigen. Für einmal reisten wir einige Tage früher an als sonst. Wir genossen noch einige Tage die schöne Stadt und bereiteten uns auf das Rennen vor.

Am Samstag galt es dann ernst. Nach einer Runde Joggen am Morgen und einer feinen Pasta beim Italiener machten wir uns auf den Weg zum Start. Im Gegensatz zum Vorjahr war es in diesem Jahr trocken und wir hatten optimale Bedingungen. Ich war top motiviert und wollte ein gutes Rennen fahren.

Nach dem Start ging dann auch schon bald die Post ab. Ich fühlte mich zu Beginn noch gut. Doch das Tempo blieb hoch und ich spürte bald, dass ich nicht so gute Beine hatte. Ich bekam immer mehr Mühe, den Kontakt zum Feld zu halten. Doch dann war es leider so weit: ich musste abreisen lassen, und das bereits bei Rennhälfte. Danach fuhr ich einige Kilometer alleine, bis ich von einer Gruppe eingeholt wurde. Mit dieser fuhr ich dann in Richtung Ziel. Für mich war es ein schlechtes Rennen, ich war enttäuscht. Meine Beine wollten einfach nicht so wie ich das gern gehabt hätte. Ich verlor viel Zeit und erreichte nur den 60. Rang.

Meinen Teamkollegen lief es da schon besser. Roger erreichte den 2.Rang und Nico verpasste das Podium knapp und wurde 4. Herzliche Gratulation.

Nächste Woche geht es dann noch nach Köln. Für mich wird es das letzte Rennen in dieser Saison. Hoffentlich wird es da wieder besser laufen und ich kann mit einem guten Rennen die Saison beenden.


Pontarlier (F)

Janick Schalch · 18. September 2011

Nur kurze Zeit nach dem schnellen Rennen in Geisingen (D) reisten wir schon wieder Richtung Frankreich. Diesmal aber nicht ganz komplett, Roger kam nicht mit uns. Nach einem “kurzen“ Umweg und einem Stau ging dann die Reise los. Wie so oft war diese sehr unterhaltsam und lustig. Kurz vor dem Ziel gab es dann noch ein wenig Action: das Navi von Michi lotste uns durch einen schmalen Waldweg und Seve fühlte sich fast wie ein kleiner Rally-Fahrer.:-) Danach konnten wir unsere Zimmer beziehen und uns ins kuschelige Bett zurückziehen.

Nach einem relativ kurzen Schlaf und einem feinen Frühstück bereiteten wir uns aufs Rennen vor. Alles lief wie geplant, auch das Nummern fassen. Nach einem guten Warm-Up begaben wir uns in Richtung Startlinie. Da war klar: Es waren keine Topskater am Start. Es waren „nur“ französische Skater, die man kaum kannte. Unser Ziel war, das Podest für uns einzunehmen. Nach dem eher gemütlichen Start verschärfte dann Nico das Tempo und Seve folgte ihm. Kaum einer konnte folgen und sie kamen gleich weg. Kurze Zeit später konnten Michi und ich uns ebenfalls vom Feld lösen und zu unseren Teamkollegen aufschliessen. Und ab da rollte wieder einmal der Swiss-Skate-Express.

Jedoch machten mir die “kleinen“ Aufstiege zu schaffen. Meine Teamkollegen nahmen dann Rücksicht auf mich und passten das Tempo ein wenig an. Trotzdem: für mich ein sehr hartes Rennen, somit konnte ich nicht die schöne Landschaft geniessen. Wir fuhren geschlossen Richtung Ziel. Etwa 2 km vor dem Ziel liess ich dann abreisen. Vorne ging es dann noch um den Sieg. Diesen gewann Nico im Sprint vor Seve und Michi, ich wurde 4., mit ein wenig Rückstand. Dies war ein gutes Rennen für uns, für den einen ein wenig härter als für die anderen :-)

So konnten wir zufrieden wieder in Richtung Schweiz fahren und den Sonntag zu Hause ausklingen lassen. Wieder ein tolles Wochenende mit guten Leistungen, herzliche Gratulation!


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