Marcel Widmer · 14. Dezember 2011
Auf diese Saison hin hat Inliner Janick Schalch sein Arbeitspensum reduziert, um sich besser auf die Wettkämpfe vorbereiten zu können. Dies hat gefruchtet: Während Schalch früher gegen Ende Saison die Luft ausging, hatte er heuer bis zum letzten Rennen frische Beine. Höhepunkt war ein weiterer Schweizer Meistertitel. […]
Schalch ist noch bis am 6. April 2012 in der Rekrutenschule. Wichtig ist, dass er auch im Militär gut trainieren kann, so dass er sowohl den Dienst am Vaterland wie auch die körperliche Fitness gut unter einen Hut (beziehungsweise seinen Helm) bringen kann.
… schreibt Bruno Füchslin im March-Anzeiger vom 14. Dezember 2011.
Vollständiger Artikel: Der Rekrut zeigt sich zufrieden (pdf)
Marcel Widmer · 8. Dezember 2011
Sobald sich auch der letzte Schnee verzogen hatte, machte ich mich ans Outdoor-Training. Nachdem ich den Winter durch gut trainiert habe, fühlte ich mich bereit für die neue Saison. Zusätzlich veränderte sich mein Arbeitspensum. Ich konnte mit meinem Arbeitgeber Ady Janser vereinbaren, dass ich nur noch 80% arbeite und jeweils am Freitag frei habe und somit mehr Zeit für Erholung und Training habe. So konnte ich es dann auch kaum erwarten, dass die Saison startete.
Das erste Rennen der Saison fand in Berlin statt, ein Halbmarathon. Wir reisten mit einem „neuen“ Team an. Das neue Team hiess Swiss-Skate-Team. Die Fahrer was beinahe die selben wie im letzten Jahr, ausser Roger Schneider – er kam neu hinzu. Neu war aber das neue Teammanagement. Nun aber zum ersten Rennen: Das Rennen versprach schon vor dem Rennen für ein schnelles und attraktives Rennen. Es waren beinahe alles Topskater aus Europa am Start. Für mich verlief das Rennen dann nicht so gut. Ich hatte mit Wadenkrämpfen zu kämpfen und kam mit grossem Rückstand ins Ziel. Ich war nicht zufrieden.
Das nächste Rennen fand in Valencia statt, ein Weltcuprennen. Wir reisten wieder mit dem kompletten Team an. Und zudem mit einem neuen Dress. Die Konkurrenz war im Vergleich zum Rennen in Berlin nicht so gross, da in Deutschland noch ein Bahnrennen stattfand. Das Rennen verlief für unser Team sehr gut. Es konnten sich meine 4 Teamkollegen vom Feld absetzen und einen 4-fach-Sieg sichern. Ich kam mit dem Feld ins Ziel und wurde 12. Ich war zufrieden, eine Steigerung gegenüber dem Rennen in Berlin.
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Janick Schalch · 5. Oktober 2011
Nun stand das letzte Rennen vor der Tür. Am Samstag machten wir uns auf den Weg nach Köln. Wieder reisten wir mit dem kompletten Team an. Nach 2 grossen Staus und einigen verloren gegangenen Nerven kamen wir am späteren Nachmittag an. Wir holten noch die Startnummern und joggten noch eine kleine Runde. Nach dem Essen gingen wir dann schon zeitig ins Bett. Wir alles wollten nochmals ein gutes Resultat nach Hause fahren. Alle waren top motiviert.
Nach einem feinen Frühstück beim Bäcker und einem kurzen Morgenfooting machten wir uns schon auf den Weg an den Start. Es waren wieder viele Topskater am Start, ähnlich wie eine Woche zuvor in Berlin. Nach einem eher gemütlichen Start gingen dann die ersten Attacken erst bei etwa 5 Kilometern los. Wenig später konnte sich mein Teamkollege Michi mit einem anderen Fahrer absetzen und schon bald einen beachtlichen Vorsprung rausfahren. Im Feld kehrte dann für eine Zeit Ruhe ein, bis wieder Angriffe gefahren wurden. Es war ein ständiges Sprinten und Ausrollen. Somit wurde dann das Rennen etwas härter und das Feld wurde allmählich kleiner.
Etwas vor Halbzeit wurden das Spitzenduo wieder eingeholt. Das Tempo blieb aber immer noch hoch. Auch unser Team war sehr aktiv und wollte eine Vorentscheidung mit einer Fluchtgruppe herbeiführen. Ich aber bekam immer mehr Mühe mit dem Intervall, das gefahren wurde. Meine Kräfte verliessen mich dann und ich verlor nach etwa ¾ des Rennens den Kontakt zur Spitzengruppe. Wenig später wurde ich von einer kleineren Gruppe eingeholt. Wir fuhren dann ein konstantes Tempo und verloren dabei nicht viel auf die Spitze, kamen aber nicht mehr ganz ran. Also fuhr ich mit dieser Gruppe ins Ziel und belegte im Sprint den 3. Rang. In der Gesamtabrechnung heisst das Rang 23. Ich war mit diesem Rennen nicht ganz zufrieden.
Nun ist dies Saison vorbei – eine lange und harte Saison. Demnächst folgt noch ein Saisonrückblick.
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