Janick Schalch · 15. Mai 2012
Nach den ersten heissen Tagen in der Schweiz wurde die Sommerstimmung rasant gebremst mit starkem Regenwetter am Samstag, dem 12. Mai. Ich machte mich mit dem Swiss Skate Team auf den Weg nach Mannheim zum MLP Marathon. Je weiter wir uns der Schweiz entfernten, desto besser wurde das Wetter – zum Glück. Dort angekommen, holten wir unsere Startnummern ab und bereiteten uns auf das Rennen vor, denn kurz vor 18.00 ging es los. Das Starterfeld war, ähnlich wie im Vorjahr, nicht sehr gut besetzt. Nebst unserem Team waren mehr oder weniger alles Einzelfahrer am Start. Somit war für uns klar, dass das Rennen nur über uns lief. Wir entschieden uns schon vor dem Start auf Streckenrekord zu laufen, welchen wir im Vorjahr schon runter auf 1.05h geschraubt hatten.
Noch vor dem ersten Kilometer setzten wir dann unsere Taktik um und konnten uns bereits vom Feld lösen. Der „Swiss Skate Zug“ rollte wieder, mit dabei war nur noch ein „Fremder“. Ich konnte gut mithalten bis ich dann aber schnell Mühe bekam. So musste ich bei etwa 8 km abreissen lassen. Nach einiger Zeit wurde ich vom Feld eingeholt. Da aber konnte ich mich mit meinem Teamkollegen Fabian und einem deutschen Fahrer absetzen. So fuhren wir die letzten 30 km zu dritt. Ich hatte mit Rückenschmerzen zu kämpfen, konnte aber das Tempo gut mitfahren. Der Abstand zum Feld war dann immer komfortabel. Zum Schluss konnte ich noch den Sprint gewinnen und wurde 6. Ich war nicht ganz zufrieden, da ich nicht so lange vorne mithalten konnte.

Vorn an der Spitze wurde auch noch alles ein wenig auseinander gerissen. Seve kam mit Nico ins Ziel und gewann. Dahinter kamen Michi und Yannick einzeln ins Ziel. Und kurz vor mir war noch ein Deutscher, der bis Halbzeit vorne dabei war.
Janick Schalch · 6. Mai 2012
Nach dem anstrengendem Rennwochenende in Gross-Gerau, stand am Dienstag bereits wieder ein Rennen vor der Tür. Dies ist zwar hart, aber genau das brauche ich jetzt. Genau so komme ich nach der Rekrutenschule bald möglichst wieder in Form und auf Touren.
Am frühen Dienstagmorgen ging unser ganzes Team an den Start. Das Feld war mit vielen ausgezeichneten Skatern geschmückt. Dies versprach ein schnelles und hartes Rennen zu werden. Und so kam es dann auch.
Es wurde schon wenige Kilometer nach dem Start ein hohes Tempo gefahren. Ich wurde dann leider schon bald ein Opfer dieses Tempos. Ich musste nach gut 10 km schon abreissen lassen. Danach fand ich in einer Gruppe Unterschlupf. Diese wurde immer grösser, da immer mehr Fahrer an der Spitze rausflogen. Ich konnte da gut mitfahren und hatte dann zum Schluss noch genug Energie, um den Sprint meines Feldes zu gewinnen. Somit hiess das Rang 32.
Ich war mit dem Rennen nicht zufrieden. Ich konnte nicht lange mithalten und fühlte mich nicht gut. Nun muss ich weiter hart trainieren und noch ein wenig Geduld haben.
Meine Teamkollegen machten hingegen einen super Job. Severin gewann solo und Nicolas wurde 2. Herzliche Gratulation.
Janick Schalch · 2. Mai 2012
Am 27.-29.04.2012 fand das Kriterium von Gross Gerau statt. Beim Kriterium waren wieder einige der besten Fahrer am Start. Das Swiss Skate Team war durch Yannick, Melanie und mich vertreten.
Am Freitag stand bereits der Sprintcup auf dem Programm. Yannick und Melanie fuhren da bereits mit. Melanie fuhr ein solides Rennen und reihte sich auf Rang 11 ein. Sie verlor 1,4 Sekunden auf die schnellste. Besser lief es Yannick. Er erwischte auf der schnellen Strecke eine gute und schnelle Linie. Ihm liegt die Bahn und setzte dies auch um. Er wurde guter Fünfter mit einer Zeit von 25.008. Auf den schnellsten verlor Yannick eine gute Sekunde.
Am Samstag begann es mit den 500m-Vorläufen. Bei diesen konnten sich jeweils der erste und einige Zeitschnellsten für die nächste Runde qualifizieren. Für mich war dies wegen der Rekrutenschule das erste Rennen in dieser Saison und ich wusste nicht genau, wie die Form ist. Leider schied ich nach dem Vorlauf aus – mir fehlte der Speed, um mithalten zu können. Yannick lief es etwas besser, er hatte aber ein wenig Pech: nach einem doch schnellen Vorlauf fehlten im 0.20sek. für das Halbfinale.
Nach dem Mittag begann es dann mit den langen Rennen. Ich musste einen Vorlauf für das 5000m-Punkterennen fahren. Dieser lief nicht wunschgemäss. Ich hatte Probleme, das Tempo mitzuhalten. Somit musste ich dann im B-Final starten. Da konnte ich mich aber mächtig steigern und fuhr bis zum Schluss im vorderen Teil des Feldes mit – ich war zufrieden. Yannick musste auch einen Vorlauf fahren, dieser ging etwas nach hinten los. Er konnte sich nicht für den A-Final qualifizieren. Da er aber im B-Final dank einem klugen Rennen erster war, stieg er in den A-Final auf. Da fuhr er solide mit und rangierte sich im Mittelfeld ein. Somit war der heisse Samstag gelaufen.
Am Sonntag konnten wir ein wenig ausschlafen, da unsere Rennen erst am Mittag begannen. Melanie qualifizierte sich im Punkterennen direkt für den A-Final. Da ging es dann schon mächtig zur Sache. Es wurde nicht nur schnell gefahren, sondern teilweise auch mit Händen und Ellbogen gekämpft. Sie fuhr aber gut mit und hielt sich aus den Rangeleien raus. Als nächstes war ich mit meinem letzten Rennen dran. Das Ausscheidungsrennen ist immer eine heisse Angelegenheit. Und genau so wurde es dann auch: es wurde nicht gerade ein hohes Tempo angeschlagen, dafür wurde umso aggressiverer gefahren. Ich hielt mich aus den Kämpfen fern und hielt mich eher im hinteren Teil des Feldes auf. Dies aber ging nur einige Runden gut, dann erwischte es mich, ich war nicht ganz zufrieden.
Melanie fuhr wieder ein gutes Rennen, bis sie leider stürzte. Eine Gegnerin vor ihr ging zu Boden und Meli leider auch. Bis dahin war sie aber wirklich gut unterwegs, deshalb auch die Enttäuschung nach dem Sturz. Yannick lief es schon besser. Er behauptete sich gut im Feld und fuhr super mit. Auch in diesem Rennen blieben die Ellbogen nicht immer am Körper, leider manchmal am Gegner. Yannick aber liess sich nicht beeindrucken. Er schied dann bei der drittletzten Ausscheidung aus und wurde 13.
Zurückblickend war es ein gutes Wochenende für uns. Yannick fuhr teilweise sehr gut und kann mit seinen Rennen zufrieden sein. Melanie zeigte ebenfalls gute Rennen, hatte aber etwas Pech mit dem Sturz. Und ich selbst hatte einen Gradmesser, um zu sehen wo ich nach der Rekrutenschule stehe. Ich hatte aber auch gute Akzente und kann nun auf dem aufbauen.